Marillen-Topfenkuchen
Lange ist es her, dass ich das letzte Mal etwas geschrieben habe – im Sommer war die Motivation leider nicht so groß.
Diesen sehr saftigen und nicht allzu süßen Marillenkuchen habe ich zur Marillenzeit gebacken. Man könnte stattdessen auch anderes Obst wie zum Beispiel Zwetschken verwenden.
Mürbteig:
30 dag Mehl
8 dag Zucker
18 dag Butter
1 Dotter
1 Prise Salz
2 EL Rum
Alle Zutaten rasch zum Teig verkneten, anschließend kalt stellen.
Topfencreme:
2 EL weiche Butter
50 dag Topfen (mager)
2 Dotter
8 dag Grieß
1/8 L Rahm
2 EL Zitronensaft
Die Zutaten zu einer cremigen Masse verrühren und ca. eine halbe Stunde ziehen lassen.
3 Eiklar und
12 dag Zucker zu steifem Schnee schlagen und unter die Masse ziehen.
Den Mürbteig auf dem Blech ausrollen, mehrmals einstechen und bei 180°C Umluft 15 Minuten backen. Dann mit ca. 3 EL grob gehackten Mandeln bestreuen, mit Marillenhälften belegen und mit der Topfencreme bedecken. Das ganze bei 160°C Umluft ca. eine Stunde backen. Den ausgekühlten Kuchen mit Staubzucker bestreuen.
Giotto-Pfirsich-Schnitten
Anlässlich des Geburtstags meines Freundes habe ich diese fruchtigen Schnitten gebacken, die bei seinen Arbeitskollegen gut angekommen sind.
6 Eier
120 g Zucker
180 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
2 Becher Pfirsichjoghurt
2 Dosen Pfirsich
1200 ml Multivitaminsaft
2 El Zucker
3 Pkg. Vanillepuddingpulver
750 ml Schlagobers
4 Rollen Giottopralinen
Eiklar zu Schnee schlagen. Dotter mit Zucker schaumig rühren. Mehl mit Backpulver versieben und unterrühren. Zuletzt den Schnee unterheben. Teig auf ein großes Blech streichen und bei 170°C Umluft ca. 15 – 20 Minuten backen.
Pfirsiche gut abtropfen lassen und in Würfel schneiden. Den Joghurt auf den ausgekühlten Boden streichen und die Pfirsichwürfel darauf verteilen.
Aus dem Multivitaminsaft, Zucker und Puddingpulver einen Pudding herstellen, erkalten lassen und über die Pfirsiche geben.
Den Schlagobers mit etwas Staubzucker steif schlagen. Die Giottopralinen ganz klein schneiden und unter den Schlagobers heben. Diese Creme auf die ausgekühlte Puddingschicht streichen.
Schwarzwälder Kirschtorte
Zu meinem Geburtstag habe ich mir wie jedes Jahr meine Lieblingstorte gebacken. Auch bei meinen Arbeitskollegen ist sie sehr gut angekommen.
200 g Butter
150 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
6 Eier
140 g Mandeln
200 g geriebene Schokolade
200 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
7 EL Kirschwasser
3/4 l Schlagobers
750 g Weichseln (oder etwas mehr)
Kochschokolade
Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, nach und nach Dotter, Mandeln und Schokolade zufügen. Das Mehl mit dem Backpulver versieben und unterziehen. Zum Schluss den Schnee unterheben. Den Teig in eine gefettete und bemehlte Springform (26 cm ø ) füllen und bei 160°C ca 40 bis 45 Minuten backen.
Nach einer Ruhezeit von mindestens zwei Stunden den Kuchen zweimal waagrecht durchschneiden. Die unterste Platte mit dem Kirschwasser beträufeln. Den Schlagobers mit etwas Staubzucker steif schlagen. Die Kirschen abtropfen lassen. Auf die unteren zwei Böden jeweils etwa zwei Zentimeter hoch Schlagobers streichen und die Kirschen darauf verteilen (ein paar zum Verzieren überlassen). Dann die Böden zur Torte zusammensetzen. Mit dem restlichen Schlagobers und Schokoladeflocken (eventuell selbst hergestellt) verzieren.
Mikadotorte
Zu Papas Geburtstag habe ich diese Modetorte gezaubert. 
Boden:
200 g Margarine
150 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
5 Eier
200 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
etwas Milch
3 EL Kakao
Margarine mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Eier dazugeben und schaumig rühren. Anschließend Mehl und einen Schuß Milch unterrühren. Zum Schluß den Kakao zufügen. Den Teig in eine gefettete Springform (ø 26 cm) füllen und bei 160°C Umluft ca. 40 Minuten backen.
Den Boden erkalten lassen, auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring darumlegen.
Belag: 
5 Bananen
1 Pkg. Tortengelee klar
100 ml Weißwein
150 ml Apfelsaft
3 EL Zucker
3 Blatt Gelatine
400 ml Schlagobers
2 El Zucker
Für den Belag Bananen schälen, längs halbieren und den Boden dicht damit belegen. Aus Tortengelee, Wein, Apfelsaft und Zucker nach Packungsanleitung einen Guss zubereiten, über die Bananen gießen und erkalten lassen.
Gelatine nach Packungsanleitung einweichen und auflösen. Schlagobers mit Zucker fast steif schlagen, die aufgelöste Gelatine auf einmal hinzugeben und den Schlagobers vollkommen steif schlagen. Die Masse auf den fest gewordenen Tortenguss streichen.
Guss:
1 Blatt Gelatine
125 ml Schlagobers
100 g Zartbitterschokolade
Für den Guss Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Schlagobers in einem Topf erwärmen und die Schokolade darin zerlassen. Dann die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Das Ganze etwas abkühlen lassen. Den Guss auf die Schlagobersschicht geben und die Torte 2 – 3 Stunden kalt stellen.
Zum Verzieren:
225 ml Schlagobers
1 Pkg. Sahnesteif
1 Pkg. Mikadostäbchen (Kekssticks mit Schokolade)
Den Tortenring entfernen. Schlagobers mit Sahnesteif steif schlagen. Mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle die Oberfläche der Torte verzieren. Den restlichen Schlabobers rundherum glatt streichen. Zum Schluss mit den Mikadostäbchen garnieren.
Maulwurfkuchen
Seinen Namen hat dieser Kuchen von der Ähnlichkeit mit einem Maulwurfshügel. Das sollte aber niemanden abhalten ihn zu backen, denn diese Kuchenkreation kommt bei Gästen immer sehr gut an. 
Boden:
5 Eier
30 dag Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1/8 L Öl
1/8 L Orangensaft
30 dag Mehl
1 Pkg. Backpulver
100 g Schokostreusel
Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Dotter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Dann langsam Öl und Orangensaft zufügen. Mehl mit Backpulver versieben und gemeinsam mit den Schokostreuseln unterrühren. Zuletzt den Eischnee unterheben. Den Ölkuchen auf ein großes Blech streichen und bei 160°C Umluft ca. 20 bis 25 Minuten backen. Dann auskühlen lassen.
Auf jeder Seite des Kuchens ca. 2 cm Rand wegschneiden (nicht wegwerfen). Den restlichen Kuchen dünn mit Marillenmarmelade bestreichen.
Creme:
1 große Dose Pfirsiche
1 Banane
2 Becher Schlagobers oder Rama Cremefine
1 Pkg. Sahnesteif
Pfirsiche (ohne Saft) und Banane pürieren. Schlagobers mit Sahnesteif steif schlagen und unter das Fruchpüree heben.
Creme auf den Kuchen streichen.
Kuchenränder zerbröseln und auf der Creme verteilen. Zum Schluß etwas Zimt und Benco- Kakaopulver auf die Brösel streuen.
Donauwellen
Dieser Kuchen gehört zu meinen absoluten Lieblingen, wahrscheinlich deshalb weil der Boden mit den saftigen Weichseln wunderbar mit der Buttercreme und dem Schokoguss harmoniert. 
Teig:
250 g Butter
250 g Zucker
6 Eier
350 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
2 EL Kakao
1 Glas (720 ml) Weichseln
Butter und Zucker schaumig rühren. Eier nacheinander dazugeben und cremig rühren. Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Die Hälfte des Teiges mit dem Kakao verrühren. Zuerst den hellen Teig auf das gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Blech streichen, dann den dunklen Teig darübergeben. Mit einer Stricknadel Wellen durch den Teig ziehen, so dass die zwei Teigschichten ein Wellenmuster bilden. Die Weichseln abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen. Den Kuchen bei 160°C Umluft ca. 30 Minuten backen und dann kalt werden lassen.
Buttercreme:
1/2 L Milch
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
100 g Zucker
250 g Butter
abgeriebene Schale und Saft (ca. 4 EL) von 1 Zitrone
Pudding laut Packungsanleitung aber mit 100 g Zucker (statt der üblichen 3 EL) zubereiten und unter Rühren abkühlen lassen. Butter, Zitronenschale und -saft dick cremig schlagen. Vanillepudding nach und nach unterrühren. Die Buttercreme auf den kalten Kuchen streichen und kühl stellen.
Schokoladeglasur:
200 g Kochschokolade
50 g Kokosfett
Schokolade mit Fett im warmen Wasserbad zergehen lassen. Erst auf den Kuchen streichen, wenn sich die Glasur auf der Lippe nicht mehr heiß anfühlt.
Mohnkronen und Nusskipferl
Ich weiß, der letzte Eintrag ist schon etwas länger her, aber nach der ganzen Weihnachtsbäckerei habe ich mir eine kleine Backpause gegönnt.
Dieses Kleingebäck ist ideal, wenn man auf die Schnelle etwas Süßes zum Beispiel zum Kaffee braucht. Es geht ganz einfach und kommt trotzdem sehr gut an.
Man nehme zwei fertige Blätterteigrollen aus dem Kühlregal und jeweils ein Säckchen Mohn- und Nussfülle zum Anrühren.
Die Mohn- / Nussfülle nach Packungsanleitung anrühren.
Ich gebe noch einen Schuß Rum dazu.
Den Blätterteig entrollen. Für die Mohnkronen die Fülle gleichmäßig auf den Teig streichen und dann wieder einrollen. Von der Rolle ca. 4 cm breite Srücke abschneiden. In diese Stücke die Zinken der Krone einschneiden.
Für die Nusskipferl den zweiten Blätterteig entrollen und der Länge nach halbieren. Dann gleichschenkelige Dreiecke
herschneiden. Auf jedes Dreieck am unteren Ende mittig etwas Fülle geben. Die Dreiecke zur Spitze hin aufrollen und zu Kipferln biegen.
Die Kronen und Kipferln mit verquirlten Ei bestreichen und bei 200°C Umluft goldgelb backen.
Stephanie-Krapferln
Auch sie habe ich das erste Mal ausprobiert. Das Problem bei diesem Teig ist, dass er im Spritzsack sehr schnell zusammenfällt und die Krapferln dann sehr flach werden. Lediglich die ersten Paar sind so schön geworden wie auf dem Foto in der Zeitschrift.
7 dag Mandeln gerieben
7 dag Staubzucker
2 Dotter
4 Eiklar
7 dag Staubzucker
1 dag Erdäpfelstärkemehl
Staubzucker zum Bestreuen
Haselnusscreme (Nutella)
Mandeln mit Staubzucker und Dottern gut verrühren. Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Staubzucker mit Stärkemehl versieben, nach und nach in den Eischnee einschlagen und Eischnee nochmals kräftig aufschlagen. Dann nach und nach unter die Mandelmasse ziehen.
Masse in einen Spritzsack mit gezackter Tülle füllen und kleine Krapferln (2 cm Durchmesser) auf das Backblech dressieren – genügend Abstand lassen.
Die Krapferln mit Staubzucker bestreuen und bei 150°C Umluft etwa 20 Minuten backen. Am Blech vollsträndig auskühlen lassen.
Jeweils zwei Krapferln mit Nutella zusammenfügen.
Mozarttaler
Diese Taler habe ich heuer das erste Mal gebacken. Gefunden habe ich sie in einer Zeitschrift. Da sie etwas für ganz Süsse sind und auch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, werde ich mir noch genau überlegen, ob sie nächstes Jahr wieder dabei sind.
150 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
240 g Mehl
1 EL Kakao
100 g Haselnüsse gerieben
2 EL Rum
300 g Marzipan
250 g Nougatmasse
Haselnusskerne
Butter, Zucker und Salz cremig rühren. Ei unterarbeiten. Mehl mit Kakao versieben und mit Nüsse und Rum unter die Eimasse kneten. Zur Kugel formen, in Folie gewickelt ca. 2 Stunden kühlen.
Teig ca. 3 mm dünn auswalken und gewellte Kreise (5 cm Durchmesser) ausstechen. Bei 170°C Umluft 10 – 12 Minuten backen.
Marzipan ausrollen und gewellte Kreise in Größe des Teiges ausstechen (Achtung: Teig geht beim Backen etwas zusammen).
Nougatmasse im Wasserbad erwärmen, in einen Gefrierbeutel geben und vorne eine kleine Spitze abschneiden. Auf die Hälfte der Plätzchen etwas Nougat spritzen, Marzipantaler drauflegen, etwas Nougatmasse draufspritzen und mit den restlichen Plätzchen abdecken. Mit Nougattupfen und Nüssen garnieren.
Marzipantaler
Sie zählen zu meinen absoluten Lieblingskeksen und werden deshalb, obwohl sie sehr aufwendig sind, jedes Jahr wieder gebacken.
21 dag Butter
12 dag Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
2 Dotter
30 dag Mehl
1 Pkg. Backpulver
6 dag Mandeln gerieben
ca. 40 dag Marzipan
1 EL Kirschwasser
Marmelade (Himbeer oder Waldbeeren)
Schokolade zum Überziehen
Butter mit Zucker, Vanillezucker und Dotter cremig rühren. Mehl, Backpulver und Mandeln zufügen. Anschließend den Teig verkneten, zu einer Kugel formen und 1 1/2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.
Teig ausrollen, kleine runde Kekse ausstechen und bei 170°C Umluft hell backen.
Jeweils zwei der ausgekühlten Kekse mit Marmelade zusammenkleben.
Marzipan mit Kirschwasser verkneten, ausrollen und wie die Kekse ausstechen. Mit Marmelade auf die zusammengeklebten Kekse kleben.
Die Kekse mit Schokolade glasieren und beliebig verzieren (mit Nüsse, Mandelsplitter, Streuseln).